Schreiben, schreiben, schreiben

Schreiben, Schreiben, Schreiben:
Ich schreibe meist regelmäßig am Morgen, manchmal aber auch mitten am Tag und lasse die Gedanken durch die Hand aus dem Kopf laufen : ungeordnet, ohne zu werten, um das Gedankenkreisen zu unterbrechen, manchmal aber auch ganz gezielt, um konkret an Fragen zu arbeiten.
Egal wie, das Schreiben befreit mich und macht sichtbar, was gerade so im Kopf los ist – bei geschätzten 60.000 – 70.000 Gedanken, die uns täglich durch den Kopf sausen, kommt da einiges an Papier zusammen. 😉
Hilfreich ist es für mich auch immer wieder, in Dialogform zu schreiben … so als säße mir eine gute Freundin /ein guter Freund gegenüber. Daraus entwickelt sich oft ganz ungelenkt ein Frage-Antwort-Impuls-Dialog, der plötzlich eine neue Sichtweise offenbart, das ich vorher so gar nicht gesehen habe.

Innere Unruhe ist dabei immer ein guter Anzeiger dafür, dass ein solcher Dialog „dran“ ist. Oder wenn ich Entscheidungen treffen möchte, das aber mit einer einfachen „mach ich“-Antwort nicht getan ist. Manchmal geht es schnell, Entscheidungen zu treffen – hier mehr dazu – manchmal ist es aber eben nicht so einfach. Und dann hilft es mir, mir schreibend einen Überblick über Vor- und Nachteile zu verschaffen, denn der Preis, den ich für Entscheidungen zu zahlen habe, ist oft erst nach längerem „Sortieren“ sichtbar.
Was ich damit meine, dass wir alle einen Preis für Entscheidungen zu zahlen haben, kannst du hier nachlesen. Und was mir neben dem Schreiben hilft, nach dem Erörtern eine Entscheidung zu treffen, erfährst du hier.

Hilfreich ist es ebenso, das Schreiben mit Impulskarten zu begleiten – wenn ich ein diffuses Bild von dem habe, was mich gerade beschäftigt, ich es aber irgendwie nicht greifen kann, greife ich zu einem meiner Kartensets – hier stelle ich dir einige von ihnen vor – und schaue, welchen Impuls, vielleicht auch als Frage formuliert, mir auf die Sprünge helfen kann.


Dank an Andreas Ballhausen, der mir u.a. die „Morgenseiten“ so sehr ans Herz gelegt hat!