Der Geist hat keine Chance, deinem Körper nicht zu glauben!

Manchmal lächle ich, ohne es zu merken. Dann höre ich von anderen: „Du strahlst so!“ und wundere mich einen kurzen Moment, weil ich das gar nicht so empfunden habe … manchmal scheinen meine Mundwinkel aber auch ganz weit unter meinem Kinn miteinander ins Gespräch zu kommen, ohne dass mir das bewusst ist. Dann höre ich: „Was guckst du so böse?“, und auch das scheint in mir angelegt zu sein, ohne dass ich das bewusst steuere.
Meine innere Stimmung zeigt sich also durch die Stellung meiner Mundwinkel, wie übrigens auch in der gesamten Körperhaltung Ausdruck meiner Gemütsverfassung ist.
Körper, Geist und Seele sind eng miteinander verwoben.
Man mag sich darüber streiten, welcher dieser Teile den größten Einfluss auf die anderen nimmt, aber sie hängen unmittelbar zusammen. Vielfach unbewusst, zeigt unser Gesichtsausdruck unsere Gemütslage (die man dann meist auch an der gesamten Körperhaltung ablesen kann) – und das funktioniert auch umgekehrt. Wenn ich bewusst lächle, hat das direkten Einfluss auf unsere Gemütslage und Körperhaltung.
Übrigens: Wenn du Menschen mit einem Lächeln begegnest, können sie nicht anders als das Lächeln zu erwidern – Spiegelneuronen sei Dank!

