Alles hat seinen Preis

Ja, wirklich alles hat seinen eigenen Preis.

  • Dienstleistungen
  • Waren aller Art
  • Urlaub
  • Hobbies
  • … und jede Entscheidung, die ich treffe!

Oft mache ich mir das vielleicht nicht bewusst – und ich denke meist in kleinen Dingen auch gar nicht sooo lange darüber nach. Manchmal aber macht es Sinn, sich vor einer Entscheidung für die eine oder die andere Sache darüber Gedanken zu machen.

Eine Entscheidung zu treffen bedeutet ja nicht nur die Wahl für etwas, sondern meist eben auch gegen etwas anderes.
Beim Blusenkauf oder bei der Frage, ob ich mal einen neuen Käse probiere, ist das nicht so entscheidend – ich probiere es aus und wenn ich merke, das es eine nicht so kluge Wahl war, kann ich das leicht korrigieren, mir doch die andere Bluse holen oder den Käse von meiner Liste streichen, weil er mir nicht schmeckt.

Andere Entscheidungen sind da nicht so einfach zu treffen: Wenn z.B. viel Geld im Spiel ist (und dabei ist es eine persöbliche Definition, was viel ist), eine gravierende Lebensveränderung (Umzug, Trennung, oder ähnliches) ansteht oder ein gewisses Unwohlsein anmeldet, dass das, was ich gerade zu tun im Begriff bin, vielleicht doch nicht so gut scheint.

Dann geht es eben nicht nur darum, ob ich mir eine andere Bluse leisten will oder kann, sondern um ganz andere Preise: Aber es geht immer um einen Preis!

Wenn ich eine weitere Bluse kaufe, weil ich die gekaufte doch nicht so passend finde, ich sie aber nicht zurückbringen und umtauschen kann, ist der Preis, den ich für die neue Bluse zahlen muss, nicht nur der finanzielle Aufwand. Ich habe nämlich jetzt auch noch eine Bluse im Haus, die ich vermutlich nie anziehen werde. Mein Kleiderschrank wird immer voller, weil ich sie natürlich auch nicht wegschmeißen will … du siehst, eine kleine „Fehl“entscheidung hat schon in diesem Bereich Konsequenzen, die über den finanziellen Verlust hinausgehen. Was mache ich also mit der Bluse? Ich entscheide mich in solchen Fällen dann dafür, sie zu verschenken (das mache ich übrigens regelmäßig mit allen Kleidungsstücken, die meinen Schrank „bewohnen“ und die ich länger als ein Jahr nicht mehr getragen habe). Die Bluse findet also in der Diakonie eine neue Trägerin. So ist der Preis für den Fehlkauf zu verkraften, finde ich zumindest.

Ich muss aber auch Entscheidungen treffen, die einen höheren Preis mit sich bringen.
Eine der weitreichendsten Entscheidung der letzten Jahre war es, mich nicht gegen Corona „impfen“ zu lassen. Mal davon abgesehen, dass ich den Begriff „Impfung“ in diesem Falle für eine Irreführung halte, hat mich diese Entscheidung einen sehr hohen Preis gekostet. Ich wurde ausgegrenzt, beschimpft, in meiner Bewegungsfreiheit extrem eingeschränkt, mein Freundeskreis hat sich verändert und beinahe hätte ich auch meine Familie „verloren“, weil ich diese Wahl getroffen habe …
Und obwohl ich mir der Konsequenzen bewusst war, habe ich mich so entschieden und drei Jahre Repressalien in Kauf genommen, weil die andere Entscheidung, meinem Körper etwas zuzufügen, das für mich von vornherein nicht stimmig war, einen viel höheren Preis bedeutet hätte.

Du siehst, es geht nicht nur um Blusenkauf, wenn ich über Preise nachdenke. Und ich wiederhole gern: Für was auch immer ich mich entscheide, Es geht immer um einen Preis, den ich für die eine oder andere Wahl zu zahlen habe!

Zum Thema Wahlfreiheit kannst du hier noch mehr lesen. Und was mir hilft, die eine oder andere Entscheidung zu treffen erfährst du u.a. hier.